Aktuelles

21. Dezember 2016

Initiative Tierwohl öffnet sich Fördermitgliedschaften

Unternehmen, die sich für mehr Tierwohl engagieren wollen, können seit Ende des Jahres Förderer der Initiative Tierwohl werden. Das heißt, dass beispielsweise Futtermittelunternehmen, Stallausstatter oder fleischverarbeitende Unternehmen, die bislang keinen Beitrag zur Initiative Tierwohl leisten, sich aber mit den Zielen der Initiative verbunden fühlen, sich für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung einsetzen können. Erster Förderer ist die apetito AG: ab dem 01. Januar unterstützt das mittelständische Familienunternehmen aus Rheine die Initiative Tierwohl mit einem Förderbeitrag.

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29. September 2016

Anlässlich aktueller Medienberichte: Initiative Tierwohl informiert über Standardverfahren bei Verstößen gegen die Umsetzung von Tierwohl-Kriterien

Die jüngste Medienberichterstattung über vermeintliche oder tatsächliche Verstöße in tierhaltenden Betrieben zeigt uns, wie wichtig das Ziel und der Ansatz der Initiative Tierwohl sind. Die Branche hat gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Tierschutz Vorgaben entwickelt, die über gesetzlichen Standard hinausgehen. Dank dieser breiten fachlichen Expertise sind wir davon überzeugt, dass die Initiative Tierwohl mit den definierten Anforderungen an die Tierhalter einen großen und wirksamen Beitrag für mehr Tierwohl in der Breite leistet. Seit Beginn der Initiative greift bei vermeintlichen oder tatsächlichen Verstößen gegen unsere Anforderungen ein etablierter Prozess zur Aufklärung der Sachverhalte.

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13. September 2016

Tiergesundheitsindex startet mit größter Datenerhebung zur Tiergesundheit

Wir wollen mit unseren Kriterien den Tieren in der Nutztierhaltung mehr Tierwohl ermöglichen und damit ihre Gesundheit fördern. Ein wichtiges Ziel ist es deshalb, die Wirksamkeit der jeweiligen Tierwohlkriterien wissenschaftlich zu untersuchen, aber auch eine Vergleichbarkeit unter den teilnehmenden Betrieben herzustellen. Dafür haben wir am 1. Juli mit der umfassendsten Datenerfassung zur Tiergesundheit von Schweinen begonnen. Daraus wollen wir bis Sommer 2017 den sogenannten Tiergesundheitsindex entwickeln. In Zukunft könnten aus diesem Index etwa finanzielle Anreize für Betriebe mit einem besonders hohen Wert entstehen.

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16. August 2016

Video: Stallbesuch bei Geflügellandwirt Arnd von Hugo

Westlich von Hannover liegt der über 500 Jahre alte Hof der Familie von Hugo. Neben einem Ackerbaubetrieb führt der Landwirt Arnd von Hugo, der den Betrieb in nächster Generation übernommen hat, seit 2012 auch eine Geflügelmast. Er ist sehr darauf bedacht, dass es seinen Tieren gut geht und ist der Initiative Tierwohl beigetreten. Seit er Teil der Initiative Tierwohl ist, hat der Geflügellandwirt seinen Bestand verkleinert und bietet seinen Tieren Beschäftigungsmaterial wie Strohbänder und Picksteine.

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5. Juli 2016

Entwurf zur Zukunft der Initiative Tierwohl Schwein erarbeitet: Mehr Geld und Anpassung der Tierwohlkriterien

Die Partner des Lebensmitteleinzelhandels, der Fleischwirtschaft und der Landwirtschaft haben einen Entwurf erarbeitet, wie die Initiative für schweinehaltende Betriebe ab 2018 ausgestalten sein soll. Die wichtigsten Änderungen sind die Anhebung der finanziellen Mittel für schweinehaltende Betriebe, sodass deutlich mehr Betriebe Teil der Initiative werden können. Auch werden die von allen zu erfüllenden Kriterien vereinheitlicht und angehoben und die Anzahl der zusätzlichen individuellen Auswahlkriterien reduziert. Zudem soll ab 2018 dem sogenannten Tiergesundheitsindex eine hohe Bedeutung zukommen. Dabei werden die Schlachtbefunddaten ausgewertet. Wir erhoffen uns dadurch wichtige Hinweise auf den Gesundheitszustand der Tiere vor der Schlachtung. Dem Entwurf zur Weiterentwicklung müssen die einzahlenden Handelsunternehmen nun noch verbindlich zustimmen.

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15. Juni 2016

Erklärvideo: Was bedeutet die Kennzeichnung zur Initiative Tierwohl im Handel?

Die Initiative Tierwohl wird für Verbraucher sichtbarer. Seit April informieren die teilnehmenden Lebensmitteleinzelhändler über ihre Teilnahme bei der Initiative Tierwohl. Kunden finden entsprechende Kennzeichnungen auf Verpackungen, an der Bedientheke oder im Produktumfeld.

Die Kennzeichnung ist als Kundenhinweis zu verstehen, sie bedeutet nicht, dass das einzelne Produkt auch tatsächlich aus einem an der Initiative Tierwohl teilnehmenden Betrieb stammt. Warum das so ist, zeigt dieses Erklärvideo.

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13. Juni 2016

Die Kriterien der Initiative Tierwohl erklärt: Antibiotikamonitoring

Der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung ist ein viel diskutiertes Thema. Dabei sind Antibiotika ein wichtiges Mittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten. Allerdings darf ein Antibiotikum nur dann eingesetzt werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Denn der Einsatz von Antibiotika kann bei Tieren wie auch beim Menschen dazu führen, dass Erreger gegen bestimmte Antibiotika resistent werden. Durch zu häufige Einnahme verlieren sie ihre Wirkung und dadurch kann es langfristig zur Bildung antibiotikaresistenter Keime kommen. Eine Behandlung dieser Erreger mit Antibiotika wird dann häufig schwerer, in Einzelfällen vielleicht sogar unmöglich.

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21. April 2016

Rund 540 Betriebe können in die Initiative Tierwohl nachrücken

In den bisher an der Initiative Tierwohl teilnehmenden Betrieben profitierten rund 267 Millionen Hähnchen, Puten und Schweine von den Tierwohl-Maßnahmen. Nun können die ersten Betriebe von der Warteliste nachrücken. Durch zusätzliche Finanzmittel erhalten 259 schweinehaltenden Landwirte sowie 279 Betriebe mit Hähnchen- und Putenhaltung die Möglichkeit, Partner der Initiative Tierwohl zu werden. Wenn die Auditierung erfolgreich verläuft, sie also alle Vorgaben korrekt umgesetzt haben, erhalten die Betriebe ein Zertifikat und Anspruch auf den Erhalt eines Tierwohlentgeltes.

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6. April 2016

Der Lebensmitteleinzelhandel informiert: Wir sind Partner der Initiative Tierwohl!

Die teilnehmenden Lebensmitteleinzelhändler informieren ihre Kunden über ihre Teilnahme bei der Initiative Tierwohl auch in den Geschäften. Entsprechende Kennzeichnungen auf Verpackungen, an der Bedientheke oder im Produktumfeld machen die Verbraucher auf die Initiative aufmerksam.

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30. Januar 2016

Stallbesuch: Wie geht es den Tieren im Tierwohl-Betrieb Tigges?

Alfred Tigges ist Landwirt aus Leidenschaft. Im nordrheinwestfälischen Möhnesee betreibt er eine Schweinemast – ein Familienbetrieb seit mehreren Generationen, der sich auch von einem schweren Schicksal nicht unterkriegen ließ. Tierwohl ist für Landwirt Tigges entscheidend, er ist zertifiziertes Mitglied der Initiative Tierwohl und stellt im Video vor, welche Tierwohl-Maßnahmen in seinem Betrieb zum Einsatz kommen. 

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