Aktuelles

5. Juli 2016

Entwurf zur Zukunft der Initiative Tierwohl Schwein erarbeitet: Mehr Geld und Anpassung der Tierwohlkriterien

Die Partner des Lebensmitteleinzelhandels, der Fleischwirtschaft und der Landwirtschaft haben einen Entwurf erarbeitet, wie die Initiative für schweinehaltende Betriebe ab 2018 ausgestalten sein soll. Die wichtigsten Änderungen sind die Anhebung der finanziellen Mittel für schweinehaltende Betriebe, sodass deutlich mehr Betriebe Teil der Initiative werden können. Auch werden die von allen zu erfüllenden Kriterien vereinheitlicht und angehoben und die Anzahl der zusätzlichen individuellen Auswahlkriterien reduziert. Zudem soll ab 2018 dem sogenannten Tiergesundheitsindex eine hohe Bedeutung zukommen. Dabei werden die Schlachtbefunddaten ausgewertet. Wir erhoffen uns dadurch wichtige Hinweise auf den Gesundheitszustand der Tiere vor der Schlachtung. Dem Entwurf zur Weiterentwicklung müssen die einzahlenden Handelsunternehmen nun noch verbindlich zustimmen.

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15. Juni 2016

Erklärvideo: Was bedeutet die Kennzeichnung zur Initiative Tierwohl im Handel?

Die Initiative Tierwohl wird für Verbraucher sichtbarer. Seit April informieren die teilnehmenden Lebensmitteleinzelhändler über ihre Teilnahme bei der Initiative Tierwohl. Kunden finden entsprechende Kennzeichnungen auf Verpackungen, an der Bedientheke oder im Produktumfeld.

Die Kennzeichnung ist als Kundenhinweis zu verstehen, sie bedeutet nicht, dass das einzelne Produkt auch tatsächlich aus einem an der Initiative Tierwohl teilnehmenden Betrieb stammt. Warum das so ist, zeigt dieses Erklärvideo.

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13. Juni 2016

Die Kriterien der Initiative Tierwohl erklärt: Antibiotikamonitoring

Der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung ist ein viel diskutiertes Thema. Dabei sind Antibiotika ein wichtiges Mittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten. Allerdings darf ein Antibiotikum nur dann eingesetzt werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Denn der Einsatz von Antibiotika kann bei Tieren wie auch beim Menschen dazu führen, dass Erreger gegen bestimmte Antibiotika resistent werden. Durch zu häufige Einnahme verlieren sie ihre Wirkung und dadurch kann es langfristig zur Bildung antibiotikaresistenter Keime kommen. Eine Behandlung dieser Erreger mit Antibiotika wird dann häufig schwerer, in Einzelfällen vielleicht sogar unmöglich.

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21. April 2016

Rund 540 Betriebe können in die Initiative Tierwohl nachrücken

In den bisher an der Initiative Tierwohl teilnehmenden Betrieben profitierten rund 267 Millionen Hähnchen, Puten und Schweine von den Tierwohl-Maßnahmen. Nun können die ersten Betriebe von der Warteliste nachrücken. Durch zusätzliche Finanzmittel erhalten 259 schweinehaltenden Landwirte sowie 279 Betriebe mit Hähnchen- und Putenhaltung die Möglichkeit, Partner der Initiative Tierwohl zu werden. Wenn die Auditierung erfolgreich verläuft, sie also alle Vorgaben korrekt umgesetzt haben, erhalten die Betriebe ein Zertifikat und Anspruch auf den Erhalt eines Tierwohlentgeltes.

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6. April 2016

Der Lebensmitteleinzelhandel informiert: Wir sind Partner der Initiative Tierwohl!

Die teilnehmenden Lebensmitteleinzelhändler informieren ihre Kunden über ihre Teilnahme bei der Initiative Tierwohl auch in den Geschäften. Entsprechende Kennzeichnungen auf Verpackungen, an der Bedientheke oder im Produktumfeld machen die Verbraucher auf die Initiative aufmerksam.

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30. Januar 2016

Stallbesuch: Wie geht es den Tieren im Tierwohl-Betrieb Tigges?

Alfred Tigges ist Landwirt aus Leidenschaft. Im nordrheinwestfälischen Möhnesee betreibt er eine Schweinemast – ein Familienbetrieb seit mehreren Generationen, der sich auch von einem schweren Schicksal nicht unterkriegen ließ. Tierwohl ist für Landwirt Tigges entscheidend, er ist zertifiziertes Mitglied der Initiative Tierwohl und stellt im Video vor, welche Tierwohl-Maßnahmen in seinem Betrieb zum Einsatz kommen. 

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14. Dezember 2015

Die erste Zwischenbilanz zur Überprüfung geflügelhaltender Betriebe ist positiv

897 geflügelhaltende Betriebe stellen derzeit im Rahmen der unabhängigen Kontrollen unter Beweis, ob Sie die vorgegebenen Kriterien der Initiative Tierwohl erfüllen. Darunter 645 Hähnchenmast- und 252 Putenmastbetriebe. Alle haben sich verpflichtet, über gesetzliche Standards hinausgehende Tierwohl-Maßnahmen umzusetzen. Seit Oktober finden die sogenannten Erstaudits der Geflügelbetriebe statt. Die erste Zwischenbilanz fällt sehr positiv aus. Das bestätigt auch Sarah Dieckmann, die als Auditorin bundesweit Kontrollen für die Initiative Tierwohl vornimmt.

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13. Oktober 2015

Blick in die Praxis: Wie läuft die Überprüfung der Betriebe durch einen Auditor ab?

Derzeit gibt es rund 3.000 geflügel- und schweinehaltende Betriebe, die für ein Erstaudit zugelassen wurden – also die erste Überprüfung der umgesetzten Tierwohl-Kriterien. In unserem neuen Video stellen wir Ihnen den Landwirtschaftsbetrieb der Familie Manthey im brandenburgischen Wentow vor und begleiten Auditor Dr. Jens Unrath bei der Überprüfung dieses Schweinemastbetriebes.

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8. Oktober 2015

Überprüfung geflügelhaltender Betriebe beginnt ab Oktober

Nach den Schweinen werden jetzt auch Hähnchen und Puten von den Tierwohl-Maßnahmen profitieren. Mit Beenden der ersten Registrierungsphase wurden insgesamt 897 geflügelhaltende Betriebe zur Auditierung zugelassen. Ab Oktober folgen nun die Audits durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle.

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8. Oktober 2015

Nachgefragt! bei Stefan Kampa vom städtischen Schlachthof Mannheim

Stefan Kampa ist Geschäftsführer des städtischen Schlachthofs in Mannheim und nimmt mit seinem Betrieb an der Initiative Tierwohl teil. Im Interview spricht er über die Rolle der Schlachtbetriebe innerhalb der Initiative und erklärt, welchen Einfluss sie auf die Verbesserung des Tierwohls haben.

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