Was sich für die Tiere ändert:
Die Kriterien der Initiative Tierwohl

Tierhalter, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen, müssen bestimmte Tierwohlkriterien umsetzen. Diese wurden von Gesundheitsexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Tierschutz entwickelt und liegen alle über den gesetzlichen Standards. Es gibt bestimmte Grundanforderungen, die jeder Tierhalter umsetzen muss und zusätzliche Wahlkriterien, aus denen er die Kriterien auswählen kann, die am besten zu seinem Betrieb passen. Je nachdem, welche Kriterien der Tierhalter aussucht, erhält er ein bestimmtes Tierwohlentgelt. Mit diesem soll der Aufwand für die Umsetzung der Kriterien kompensiert werden.

Betriebe, die Schweine mästen, müssen zur Teilnahme an der Initiative Tierwohl einheitliche Grundanforderungen erfüllen, diese finden Sie nachfolgend. Zusätzlich wählen Tierhalter aus verschiedenen Wahlpflichtkriterien und Wahlkriterien. Welche das sind und was sie bedeuten, erfahren Sie bei Klick auf die kreisförmigen Symbole unter den Grundanforderungen.

Grundanforderungen

Basiskriterien

Voraussetzung für Tierhalter, bei der Initiative Tierwohl zugelassen zu werden, ist die Teilnahme am QS-System. Als Qualitätssicherungssystem definiert QS strenge Herstellungs- und Vermarktungskriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette für frische Lebensmittel, so auch Fleisch. Im Rahmen der Kontrollen für die Initiative Tierwohl muss ein Tierhalter die Umsetzung ausgewählter Basiskriterien aus dem QS-System z. B. zu tierschutzgerechter Haltung, Hygiene und Tiergesundheit nachweisen; für die Einhaltung dieser Kriterien verpflichtet er sich mit seiner QS-Teilnahme.

Antibiotikamonitoring

Für alle teilnehmenden geflügel- und schweinehaltenden Betriebe wird die Abgabe oder Anwendung von Antibiotika in einer privatwirtschaftlich geführten Antibiotikadatenbank von QS (Qualität und Sicherheit GmbH) erfasst. Dieses Monitoring schafft eine Datengrundlage, die es Tierhaltern und Tierärzten ermöglicht, Handlungsbedarf zu erkennen und ggf. Reduzierungsstrategien einzuleiten. Die Einhaltung der Kriterien in der Initiative Tierwohl, z.B. bis zu 40% mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben, Einsatz von Raufutter oder zusätzlichem organischem Beschäftigungsmaterial, können aktiv zur Verbesserung der Tiergesundheit beitragen. Der Einsatz von Antibiotika ist nur im Krankheitsfall nach Verschreibung durch den Tierarzt zulässig.

Stallklimacheck

Zu den obligatorischen Grundanforderungen der Initiative Tierwohl für Schweinehalter zählt der jährliche Stallklimacheck. Dieser wird von speziell geschulten Fachexperten durchgeführt. Sie untersuchen alle Lüftungssysteme der Stallanlage und beurteilen die Luftqualität, mögliche Schadgase und Lufttemperatur. Was optimal ist, hängt vom Alter ab. Ein Ferkel beispielsweise braucht höhere Umgebungstemperaturen als ein älteres Schwein. Deshalb gibt es verschiedene Regler zur Klimaführung, die auch regelmäßig geprüft werden müssen, zum Beispiel Wärmelampen oder Ferkelnester.

Tränkewassercheck

Zu den obligatorischen Grundanforderungen der Initiative Tierwohl für Schweinehalter zählt der jährliche Tränkewassercheck. Dieser wird von speziell geschulten Fachexperten durchgeführt. Das Tränkewasser beproben sie nach festgelegten chemischen und mikrobiologischen Parametern. Dafür werden Tränkwasserproben aus den Ställen durch Fachlabore ausgewertet. Eine gute Qualität des Tränkwassers ist ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohl der Tiere.

Tageslicht

Betriebe, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen, müssen für ein Mindestmaß an Tageslichteinfall in den Ställen sorgen, während der Gesetzgeber keine Vorgaben zu Tageslicht macht.

Schlachtbefunddatenprogramm

Damit Tierhalter künftig das Wohlbefinden und den Gesundheitszustand ihrer Schlachttiere noch besser beurteilen und vergleichen können, werden Befunde von Schlachttieren in Kürze zentral erfasst und indiziert. Ziel ist die Etablierung eines Tierwohl-Index für Tierhalter zum Wohl ihrer Tiere.

Wahl-/Wahlpflichtkriterien

Betriebe, die Ferkel aufziehen, müssen zur Teilnahme an der Initiative Tierwohl einheitliche Grundanforderungen erfüllen, diese finden Sie nachfolgend. Zusätzlich wählen Tierhalter aus verschiedenen Wahlpflichtkriterien und Wahlkriterien. Welche das sind und was sie bedeuten, erfahren Sie bei Klick auf die kreisförmigen Symbole unter den Grundanforderungen.

Grundanforderungen

Basiskriterien

Voraussetzung für Tierhalter, bei der Initiative Tierwohl zugelassen zu werden, ist die Teilnahme am QS-System. Als Qualitätssicherungssystem definiert QS strenge Herstellungs- und Vermarktungskriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette für frische Lebensmittel, so auch Fleisch. Im Rahmen der Kontrollen für die Initiative Tierwohl muss ein Tierhalter die Umsetzung ausgewählter Basiskriterien aus dem QS-System z. B. zu tierschutzgerechter Haltung, Hygiene und Tiergesundheit nachweisen; für die Einhaltung dieser Kriterien verpflichtet er sich mit seiner QS-Teilnahme.

Antibiotikamonitoring

Für alle teilnehmenden geflügel- und schweinehaltenden Betriebe wird die Abgabe oder Anwendung von Antibiotika in einer privatwirtschaftlich geführten Antibiotikadatenbank von QS (Qualität und Sicherheit GmbH) erfasst. Dieses Monitoring schafft eine Datengrundlage, die es Tierhaltern und Tierärzten ermöglicht, Handlungsbedarf zu erkennen und ggf. Reduzierungsstrategien einzuleiten. Die Einhaltung der Kriterien in der Initiative Tierwohl, z.B. bis zu 40% mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben, Einsatz von Raufutter oder zusätzlichem organischem Beschäftigungsmaterial, können aktiv zur Verbesserung der Tiergesundheit beitragen. Der Einsatz von Antibiotika ist nur im Krankheitsfall nach Verschreibung durch den Tierarzt zulässig.

Stallklimacheck

Zu den obligatorischen Grundanforderungen der Initiative Tierwohl für Schweinehalter zählt der jährliche Stallklimacheck. Dieser wird von speziell geschulten Fachexperten durchgeführt. Sie untersuchen alle Lüftungssysteme der Stallanlage und beurteilen die Luftqualität, mögliche Schadgase und Lufttemperatur. Was optimal ist, hängt vom Alter ab. Ein Ferkel beispielsweise braucht höhere Umgebungstemperaturen als ein älteres Schwein. Deshalb gibt es verschiedene Regler zur Klimaführung, die auch regelmäßig geprüft werden müssen, zum Beispiel Wärmelampen oder Ferkelnester.

Tränkewassercheck

Zu den obligatorischen Grundanforderungen der Initiative Tierwohl für Schweinehalter zählt der jährliche Stallklimacheck. Dieser wird von speziell geschulten Fachexperten durchgeführt. Das Tränkewasser beproben sie nach festgelegten chemischen und mikrobiologischen Parametern. Dafür werden Tränkwasserproben aus den Ställen durch Fachlabore ausgewertet. Eine gute Qualität des Tränkwassers ist ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohl der Tiere.

Tageslicht

Betriebe, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen, müssen für ein Mindestmaß an Tageslichteinfall in den Ställen sorgen, während der Gesetzgeber keine Vorgaben zu Tageslicht macht.

Gesundheitsplan

Sauen haltende und Ferkelaufzuchtbetriebe müssen einen Gesundheitsplan nach betriebsindividuell festgelegten Parametern pflegen, um die Gesundheit der Sauen und Ferkel sowie deren Entwicklung, so auch Verluste, zu dokumentieren.

Wahl-/Wahlpflichtkriterien

Betriebe, die Sauen halten, müssen zur Teilnahme an der Initiative Tierwohl einheitliche Grundanforderungen erfüllen, diese finden Sie nachfolgend. Zusätzlich wählen Tierhalter aus verschiedenen Wahlpflichtkriterien und Wahlkriterien. Welche das sind und was sie bedeuten, erfahren Sie bei Klick auf die kreisförmigen Symbole unter den Grundanforderungen.

Grundanforderungen

Basiskriterien

Voraussetzung für Tierhalter, bei der Initiative Tierwohl zugelassen zu werden, ist die Teilnahme am QS-System. Als Qualitätssicherungssystem definiert QS strenge Herstellungs- und Vermarktungskriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette für frische Lebensmittel, so auch Fleisch. Im Rahmen der Kontrollen für die Initiative Tierwohl muss ein Tierhalter die Umsetzung ausgewählter Basiskriterien aus dem QS-System z. B. zu tierschutzgerechter Haltung, Hygiene und Tiergesundheit nachweisen; für die Einhaltung dieser Kriterien verpflichtet er sich mit seiner QS-Teilnahme.

Antibiotikamonitoring

Für alle teilnehmenden geflügel- und schweinehaltenden Betriebe wird die Abgabe oder Anwendung von Antibiotika in einer privatwirtschaftlich geführten Antibiotikadatenbank von QS (Qualität und Sicherheit GmbH) erfasst. Dieses Monitoring schafft eine Datengrundlage, die es Tierhaltern und Tierärzten ermöglicht, Handlungsbedarf zu erkennen und ggf. Reduzierungsstrategien einzuleiten. Die Einhaltung der Kriterien in der Initiative Tierwohl, z.B. bis zu 40% mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben, Einsatz von Raufutter oder zusätzlichem organischem Beschäftigungsmaterial, können aktiv zur Verbesserung der Tiergesundheit beitragen. Der Einsatz von Antibiotika ist nur im Krankheitsfall nach Verschreibung durch den Tierarzt zulässig.

Stallklimacheck

Zu den obligatorischen Grundanforderungen der Initiative Tierwohl für Schweinehalter zählt der jährliche Stallklimacheck. Dieser wird von speziell geschulten Fachexperten durchgeführt. Sie untersuchen alle Lüftungssysteme der Stallanlage und beurteilen die Luftqualität, mögliche Schadgase und Lufttemperatur. Was optimal ist, hängt vom Alter ab. Ein Ferkel beispielsweise braucht höhere Umgebungstemperaturen als ein älteres Schwein. Deshalb gibt es verschiedene Regler zur Klimaführung, die auch regelmäßig geprüft werden müssen, zum Beispiel Wärmelampen oder Ferkelnester.

Tränkewassercheck

Zu den obligatorischen Grundanforderungen der Initiative Tierwohl für Schweinehalter zählt der jährliche Stallklimacheck. Dieser wird von speziell geschulten Fachexperten durchgeführt. Das Tränkewasser beproben sie nach festgelegten chemischen und mikrobiologischen Parametern. Dafür werden Tränkwasserproben aus den Ställen durch Fachlabore ausgewertet. Eine gute Qualität des Tränkwassers ist ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohl der Tiere.

Tageslicht

Betriebe, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen, müssen für ein Mindestmaß an Tageslichteinfall in den Ställen sorgen, während der Gesetzgeber keine Vorgaben zu Tageslicht macht.

Gesundheitsplan

Sauen haltende und Ferkelaufzuchtbetriebe müssen einen Gesundheitsplan nach betriebsindividuell festgelegten Parametern pflegen, um die Gesundheit der Sauen und Ferkel sowie deren Entwicklung, so auch Verluste, zu dokumentieren.

Wahl-/Wahlpflichtkriterien

Geflügelhaltende Betriebe müssen zur Teilnahme an der Initiative Tierwohl einheitliche Grundanforderungen erfüllen, diese finden Sie nachfolgend. Zusätzlich wählen Tierhalter aus verschiedenen Wahlpflichtkriterien und Wahlkriterien. Welche das sind und was sie bedeuten, erfahren Sie bei Klick auf die kreisförmigen Symbole unter den Grundanforderungen.

Grundanforderungen

Basiskriterien

Voraussetzung für Tierhalter, bei der Initiative Tierwohl zugelassen zu werden, ist die Teilnahme am QS-System. Als Qualitätssicherungssystem definiert QS strenge Herstellungs- und Vermarktungskriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette für frische Lebensmittel, so auch Fleisch. Im Rahmen der Kontrollen für die Initiative Tierwohl muss ein Tierhalter die Umsetzung ausgewählter Basiskriterien aus dem QS-System z. B. zu tierschutzgerechter Haltung, Hygiene und Tiergesundheit nachweisen; für die Einhaltung dieser Kriterien verpflichtet er sich mit seiner QS-Teilnahme.

Bezug von Küken

Hähnchen- und Putenhalter müssen Küken von Brütereien beziehen, die QS lieferberechtigt sind.

Maßnahmen zur Verbesserung der Fußballengesundheit

Damit die Fußballen der Hähnchen und Puten gesund bleiben, muss der Tierhalter darauf achten, dass der Boden mit einer trockenen, lockeren und weichen Einstreu bedeckt ist. Das ermöglicht den Tieren, ihr natürliches Verhalten in Form von staubbaden, picken und scharren auszuleben.

Handlungsanweisungen zum Vorausstallen

Ein Teil der Hähnchen wird zehn bis zwölf Tage kürzer aufgezogen als die anderen Tiere. Diese Tiere sind entsprechend kleiner und darum z.B. für die Verwendung als Brathähnchen (Griller) geeignet. Damit es zu keiner unnötigen Unruhe oder sonstigen Beeinträchtigungen der Herde kommt, müssen die Tierhalter beim Vorausstallen besonders umsichtig und nach bestimmten Vorgaben vorgehen.

Nachweis über jährliche Fortbildung von Tierhaltern

Die Haltung von Nutztieren ist eine sehr komplexe und vielschichtige Verantwortung. Damit die Tierhalter diese Verantwortung tragen können, müssen sie immer auf dem aktuellen fachlichen Stand sein und dazu regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen. Hier werden verschiedene relevante Kenntnisse zum Beispiel zu Themenfeldern wie Haltungsmanagement, Versorgung der Tiere und rechtlichen Vorgaben vermittelt.

Teilnahme am Tierwohlkontrollprogramm

Damit Tierhalter künftig das Wohlbefinden und den Gesundheitszustand ihrer Tiere noch besser beurteilen und vergleichen können, werden Befunde von Schlachttieren in Kürze zentral erfasst. Zum Beispiel werden hier anhand der Fußballengesundheit Rückschlüsse auf die Haltungsbedingungen im Stall gezogen. Ziel ist die Auswertung ausgewählter Indikatoren zu Befunddaten und die Etablierung eines Tierwohl-Index zur Überprüfung des Wohls der Tiere. Auch der Tierhalter muss zu diesem Zweck seine Beobachtungen während der Aufzucht und Mast selbst dokumentieren. Weitere Informationen stellen Schlachthöfe bereit.

Wahl-/Wahlpflichtkriterien