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Newsletter der Initiative Tierwohl - Ausgabe 6
 
 
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Liebe Leserinnen und Leser,

auch unser sechster Newsletter startet mit guten Nachrichten: Im Rahmen der Erstüberprüfungen bei den geflügelhaltenden Betrieben konnten bereits 132 deutsche und 16 ausländische Hähnchenmastbetriebe sowie 31 deutsche Putenmastbetriebe erfolgreich zertifiziert werden. Und die Tierhalter sind mit großem Engagement dabei, so der Eindruck einer der unabhängigen Auditoren.

Außerdem: Unser Besuch vor Ort. In unserem neuen Video lernen Sie Alfred Tigges kennen, der Landwirt aus Leidenschaft ist und Ihnen seinen schweinehaltenden Betrieb vorstellt.

Dass auch die Schlachthöfe einen wichtigen Tierwohl-Beitrag leisten, erfahren Sie in unserem neuen "Nachgefragt!" Interview.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Dr. Alexander Hinrichs

Geschäftsführer Initiative Tierwohl Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH

 
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Die erste Zwischenbilanz zur Überprüfung geflügelhaltender Betriebe ist positiv

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897 geflügelhaltende Betriebe stellen derzeit im Rahmen der unabhängigen Kontrollen unter Beweis, ob sie die vorgegebenen Kriterien der Initiative Tierwohl erfüllen. Darunter 645 Hähnchenmast- und 252 Putenmastbetriebe. Alle haben sich verpflichtet, über gesetzliche Standards hinausgehende Tierwohl-Maßnahmen umzusetzen. Seit Oktober finden die sogenannten Erstaudits der Geflügelbetriebe statt. Die erste Zwischenbilanz fällt sehr positiv aus. Das bestätigt auch Sarah Dieckmann, die als Auditorin bundesweit Kontrollen für die Initiative Tierwohl vornimmt. Weiterlesen

 
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Stallbesuch: Wie geht es den Tieren im Tierwohl-Betrieb Tigges?

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Alfred Tigges ist mit seiner Schweinemast im nordrheinwestfälischen Möhnesee zertifiziertes Mitglied der Initiative Tierwohl. Im Video stellt der leidenschaftliche Landwirt seinen „Traumjob“ vor und erklärt, welche Tierwohl-Maßnahmen in seinem Betrieb zum Einsatz kommen. Hier geht's zum Video.  

 
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„Auch die Schlachthöfe sind in der Verantwortung“

Stefan Kampa

Schlachthöfe sind ein wichtiger Partner innerhalb der Wertschöpfungskette in der Schweinefleisch- und Geflügelfleischbranche. Stefan Kampa, Geschäftsführer des städtischen Schlachthofs Mannheim, ist mit seinem Betrieb Mitglied der Initiative Tierwohl. Im Interview erklärt er, welchen Beitrag zum Tierwohl die Schlachthöfe leisten können und berichtet, welche konkreten Maßnahmen sein eigener Betrieb umsetzt. Weiterlesen

 
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Wie kommt es zum Schwanzbeißen beim Schwein?

Schwanzbeißen kommt in der Schweinehaltung immer wieder vor. Dieses Verhalten hat unterschiedlichste Gründe: Häufig kommt es aufgrund von Platzmangel an den Trögen zu gegenseitigen Beiß-Attacken. Zudem sind Schweine aktive Tiere mit großem Erkundungsbedürfnis. Ihre Stallumgebung bietet oft zu wenige Möglichkeiten, dies auszuleben. Mehr Beschäftigungsmaterial, wie es der Kriterienkatalog der Initiative Tierwohl fordert, schafft hier Abhilfe. Doch die Tiere erkunden sich auch gegenseitig. Dabei bildet der bewegliche Ringelschwanz ein interessantes Ziel. Schwanzbeißen kann jedoch Verletzungen und Infektionen auslösen und somit die Tiergesundheit gefährden. Um diesem Verhalten vorzubeugen, ist das Kupieren, also das operative Kürzen von Schwänzen, gängige Praxis in der Schweinehaltung.

 
 

Ist das Schwanzbeißen ein Thema für die Initiative Tierwohl?

Zurzeit setzt sich eine Fachgruppe der Initiative Tierwohl intensiv mit dem Problem des Schwanzbeißens auseinander. Unter Mitarbeit von Wissenschaftlern, Tierärzten, Schlachtbetrieben und der landwirtschaftlichen Praxis prüft die Gruppe, wie ein Tierwohl-Kriterium zum Nicht-Kupieren der Ringelschwänze bei Schweinen aussehen kann.

 
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