Jetzt ZusammenTUN für die 3. Programmphase

Seit ihrer Gründung entwickelt sich die Initiative Tierwohl ständig weiter. Mit jeder neuen Programmphase fließen neugewonnene Erfahrungswerte in das Konzept ein, das dann für die kommenden drei Jahre gültig ist. Schritt für Schritt tun wir so etwas für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung.

Dafür tun wir uns mit den einzelnen Partnern der Branche zusammen: Den Tierhaltern, den Schlachtbetrieben, dem Lebensmitteleinzelhandel und weiteren Handelspartnern, den Zwischenhändlern und neuerdings auch der Gastronomie. Unser Leitspruch für die nächste Programmphase lautet aus diesem Grund: ZusammenTUN. Gemeinsam mit allen Partnern tut die Initiative Tierwohl auch in der neuen Programmphase ab 2021 mit einem pragmatischen und marktnahen Konzept mehr für Tierwohl. Wir tun etwas – zusammen!

Die wichtigsten Neuerungen

Marktfinanzierung

Auf dieser Seite finden Sie die wesentlichen Aspekte zur dritten Programmphase ab 2021 und können sich informieren, was Sie bei einer Teilnahme zu beachten haben. Die Kriterien für Geflügelhalter und die Prozesse rund um die Vermarktung von ITW Geflügelfleisch bleiben in der neuen Programmphase weitgehend bestehen. Bei der Vermarktung von Schweinen und Schweinefleisch ändert sich einiges: Von einem Fonds stellen wir auf eine Marktfinanzierung um. Mit dem neuen Finanzierungsmodell zahlt der Handel bei Mastschweinen und Mastgeflügel nicht mehr in einen Fonds ein. Stattdessen sind Tierwohlaufpreise, wie in einer Marktwirtschaft üblich, an den Austausch von Waren gebunden. Wer Tierwohl-Ware bezieht, zahlt auch dafür. So sind die Kosten gerecht verteilt, und das System der Initiative Tierwohl öffnet sich für weitere Partner und Branchen.

Ausweitung der Nämlichkeit: Siegel auch auf Schweinefleisch

Nach der Einführung der Nämlichkeit bei Geflügel 2018 wird mit der Marktlösung die wichtigste Voraussetzung für die Einführung der Nämlichkeit für Schweinefleischprodukte geschaffen. Nämlichkeit bedeutet: Die Ware ist zu einem definierten Warenstrom zugehörig. Das heißt, sie kann bis zum landwirtschaftlichen Betrieb zurückverfolgt werden. Bei der Initiative Tierwohl bedeutet dies, dass Produkte mit einem Siegel gekennzeichnet werden können und der Verbraucher im Laden somit Fleisch aus ITW Betrieben erkennen kann.

Sauenhaltung und Ferkelaufzucht als Einheit

Außerdem tut sich zusammen, was zusammengehört: Sauenhaltung und Ferkelaufzucht werden bei der ITW als Ferkelerzeugung und damit als eine Einheit verstanden.

Handel und Gastronomie

Teilnahmebedingungen

Schlachtbetriebe & Vermarkter

Schlachtbetriebe – Schwein
Teilnahmebedingungen
Auditierung

Schlachtbetriebe – Geflügel
Teilnahmebedingungen
Auditierung

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