Sauenhalter

In der Programmphase 3 tut sich zusammen, was zusammengehört: Sauenhaltung und Ferkelaufzucht werden bei der ITW als Ferkelerzeugung und damit als eine Einheit verstanden. Erfahren Sie hier, was sich dadurch für die Tierhalter ändert und was sie nun beachten müssen.

Teilnahmebedingungen

Sauenhalter und Ferkelaufzüchter, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen, setzen bestimmte Kriterien für mehr Tierwohl um. Die Ferkelaufzüchter erhalten für ihren Mehraufwand weiterhin eine finanzielle Entschädigung aus dem ITW-Fonds und geben diesen anteilig an die ITW-Sauenhalter weiter. Erfahren Sie hier, wie das System in der 3. Programmphase ab 2021 funktioniert:

Sie möchten an der Initiative Tierwohl teilnehmen? Tun Sie sich JETZT zusammen!

In der neuen Programmphase ist der Bezug von Ferkeln aus teilnehmenden sauenhaltenden Betrieben eine Grundanforderung. Ferkelaufzüchter, die entweder keine eigene Sauenhaltung betreiben oder noch nicht mit einem Sauenhalter aus der Initiative Tierwohl zusammenarbeiten, müssen jetzt klären, dass sie ihre Ferkel nur von einem oder mehreren ITW-Sauenhalter(n) beziehen; entweder über den direkten Bezug oder über den Viehhandel bzw. Vermarktungsorganisationen. ITW-Sauenhalter sind dazu angehalten, ihre abgesetzten Ferkel an einen oder mehrere ITW-Ferkelaufzüchter zu liefern, damit ihnen anteilig der Mehraufwand entgolten wird.

Kriterien

Um an der Initiative Tierwohl teilzunehmen, müssen Tierhalter eine Reihe von Kriterien umsetzen. Neu ist, dass es in der 3. Programmphase keine Wahlkriterien mehr gibt. Damit gilt für die Tierhalter ein klar definierter, kompakter Anforderungskatalog, mit dem für alle Tiere in der ITW das gleiche hohe Niveau erreicht ist. Mit der Einführung der Nämlichkeit für Schweinefleischprodukte ist dieser Schritt notwendig. Denn das Siegel der Initiative Tierwohl muss eine einheitliche Aussage über die Art, wie die Tiere gehalten wurden, treffen. So müssen Sauenhalter ihren Tieren weiterhin mindestens 10 Prozent mehr Platz gewähren sowie als neues Kriterium Raufutter anbieten.

Die Kriterien im Überblick:

Zertifizierung

Jeder Betrieb, der Teil der Initiative Tierwohl ist, wird zweimal pro Jahr überprüft – insgesamt also sechs Mal während der Programmlaufzeit, statt der bisherigen sieben Male. Die intensive Kontrolle bleibt: Die drei Bestandschecks im Laufe der Programmphase erfolgen weiterhin komplett ohne Vorankündigung.

Im Überblick: Das Kontrollsystem in der 3. Programmphase

  • Jeder Betrieb wird weiterhin zweimal pro Jahr überprüft
  • Während einer Programmlaufzeit finden insgesamt sechs Audits statt
  • Drei der Audits sind Bestandschecks, diese erfolgen vollkommen unangekündigt
  • Die ITW als Trägergesellschaft übernimmt die Kosten für die Bestandschecks

Genauere Informationen zum Kontrollsystem der ITW finden Sie hier. Weiterführende Dokumente zum Download: [Link zu Download-Bereich mit Dokumenten zum Bewertungsschema]

Downloadbereich