Videoreportage: Stallbesuch bei Geflügellandwirt Arnd von Hugo

Anlässlich aktueller Medienberichte: ITW informiert über Standardverfahren bei Verstößen gegen die Umsetzung von Tierwohl-Kriterien

Was bedeutet die Kennzeichnung
zur Initiative Tierwohl?

Dieses Video verrät es ihnen.

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Die Initiative Tierwohl

Die Verbesserung des Tierwohls ist eine komplexe, gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur gelingen, wenn alle Partner in der Wertschöpfungskette – Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, der Lebensmitteleinzelhandel und letztlich auch der Verbraucher – gemeinsam konkrete Veränderungen in Gang setzen. Die Initiative Tierwohl startete 2015 und versteht sich als Motor dieses Prozesses.

Finanziert wird die Initiative Tierwohl vom teilnehmenden Lebensmitteleinzelhandel. Folgende Unternehmen führen pro verkauftem Kilogramm Schweine- und Geflügelfleisch und -wurst 4 Cent an die Initiative ab. Mit diesem Geld werden Tierhalter für die Umsetzung von Tierwohlmaßnahmen honoriert.

 

Videos der Initiative Tierwohl

Westlich von Hannover liegt der über 500 Jahre alte Hof der Familie von Hugo. Neben einem Ackerbaubetrieb führt der Landwirt Arnd von Hugo, der den Betrieb in nächster Generation übernommen hat, seit 2012 auch eine Geflügelmast. Er ist sehr darauf bedacht, dass es seinen Tieren gut geht und ist der Initiative Tierwohl beigetreten. Seit er Teil der Initiative Tierwohl ist, hat der Geflügellandwirt seinen Bestand verkleinert und bietet seinen Tieren Beschäftigungsmaterial wie Strohbänder und Picksteine.

Die Initiative Tierwohl wird für Verbraucher sichtbarer. Seit April informieren die teilnehmenden Lebensmitteleinzelhändler über ihre Teilnahme bei der Initiative Tierwohl. Kunden finden entsprechende Kennzeichnungen auf Verpackungen, an der Bedientheke oder im Produktumfeld. Die Kennzeichnung ist als Kundenhinweis zu verstehen, sie bedeutet nicht, dass das einzelne Produkt auch tatsächlich aus einem an der Initiative Tierwohl teilnehmenden Betrieb stammt. Warum das so ist, zeigt dieses Erklärvideo.

In diesem Video erklären wir Ihnen, wie die Initiative Tierwohl praktisch funktioniert und wie die Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenarbeiten.

Alfred Tigges ist mit seiner Schweinemast im nordrheinwestfälischen Möhnesee zertifiziertes Mitglied der Initiative Tierwohl. Im Video stellt der leidenschaftliche Landwirt seinen „Traumjob“ vor und erklärt, welche Tierwohl-Maßnahmen in seinem Betrieb zum Einsatz kommen.

Rund 3.000 geflügel- und schweinehaltende Betriebe wurden für ein Erstaudit der Initiative Tierwohl zugelassen – also die erste Überprüfung der umgesetzten Tierwohl-Kriterien. Wir stellen Ihnen in diesem Video den Landwirtschaftsbetrieb der Familie Manthey im brandenburgischen Wentow vor und begleiten Auditor Dr. Jens Unrath bei der Überprüfung dieses Schweinemastbetriebes.

Aktuelles aus der Initiative

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Zukunft der Initiative Tierwohl bis 2020 gesichert

Das Programm für die Jahre 2018 – 2020 wurde unterzeichnet. Damit steht die Zukunft der Initiative Tierwohl bis 2020 auf einer sicheren vertraglichen Grundlage, und das Branchenbündnis kann sich auch über das Jahr 2017 hinaus für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung einsetzen. Die wichtigsten Änderungen sind eine erheblich verbesserte Finanzausstattung des Tierwohlfonds dank erhöhter Entgelte des Lebensmitteleinzelhandels, die Anhebung der Mindestanforderungen für Landwirte sowie die Straffung der Kriterienkataloge.

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Initiative Tierwohl öffnet sich für Fördermitgliedschaften

Ende des Jahres hat die Initiative Tierwohl die Möglichkeit der Fördermitgliedschaft geschaffen. Dadurch können sich nun Unternehmen engagieren, denen dies aus strukturellen Gründen vorher nicht möglich war - beispielsweise Futtermittelunternehmen, Stallausstatter oder fleischverarbeitende Unternehmen. Erster Förderer ist die apetito AG: ab dem 01. Januar unterstützt das mittelständische Familienunternehmen aus Rheine die Initiative Tierwohl mit einem Förderbeitrag.

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Anlässlich aktueller Medienberichte: Initiative Tierwohl erklärt Standardverfahren bei Verstößen

Die jüngste Medienberichterstattung über vermeintliche oder tatsächliche Verstöße in tierhaltenden Betrieben zeigt uns, wie wichtig das Ziel und der Ansatz der Initiative Tierwohl sind. Wir sind davon überzeugt, dass die Initiative einen großen und wirksamen Beitrag für mehr Tierwohl in der Breite leistet. Seit Beginn der Initiative greift bei vermeintlichen oder tatsächlichen Verstößen gegen unsere Anforderungen ein etablierter Prozess zur Aufklärung der Sachverhalte.

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Nachgefragt!

Dr Sabine Dippel

Nachgefragt! bei Dr. Sabine Dippel vom Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit

Dr. Sabine Dippel ist Wissenschaftlerin am Institut für Tierschutz und Tierhaltung des Friedrich-Loeffler-Instituts und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem Schwanzbeißen unter Schweinen. Im Interview spricht sie zu ersten Erkenntnissen.

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Stefan Kampa

Nachgefragt! bei Stefan Kampa, Schlachthof Mannheim

Stefan Kampa ist Geschäftsführer des Schlachthofes in Mannheim und nimmt mit seinem Betrieb an der Initiative Tierwohl teil. Im Interview spricht er über die Rolle der Schlachtbetriebe innerhalb der Initiative Tierwohl.

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Häufig gestellte Fragen zur Initiative

Das Fleisch, das aus an der Initiative teilnehmenden Betrieben stammt, wird seit Herbst 2015 unter anderem auch an den Lebensmitteleinzelhandel vertrieben.

Transparenz und lückenlose Kontrollen sind für den Erfolg der Initiative Tierwohl entscheidend. Daher prüfen unabhängige Zertifizierungsstellen in jährlichen, unangekündigten Kontrollen die Einhaltung der Tierwohlkriterien.

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Direkte Ansprechpartner und Kontaktinformationen für die Bereiche Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel finden Sie auf der Kontaktseite.