Die Initiative Tierwohl im Handel

Tierwohl-Kriterien erklärt: Was ändert sich für die Tiere durch die Initiative Tierwohl?

Finden Sie es in dieser interaktiven Grafik heraus.

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Was bedeutet die Kennzeichnung
zur Initiative Tierwohl?

Dieses Video verrät es ihnen.

Die Initiative Tierwohl

Die Verbesserung des Tierwohls ist eine komplexe, gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur gelingen, wenn alle Partner in der Wertschöpfungskette – Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, der Lebensmitteleinzelhandel und letztlich auch der Verbraucher – gemeinsam konkrete Veränderungen in Gang setzen. Die Initiative Tierwohl startete 2015 und versteht sich als Motor dieses Prozesses.

Finanziert wird die Initiative Tierwohl vom teilnehmenden Lebensmitteleinzelhandel. Folgende Unternehmen führen pro verkauftem Kilogramm Schweine- und Geflügelfleisch und -wurst 4 Cent an die Initiative ab. Mit diesem Geld werden Tierhalter für die Umsetzung von Tierwohlmaßnahmen honoriert.

Videos der Initiative Tierwohl

Was bedeutet die Kennzeichnung zur Initiative Tierwohl im Handel? Seit April informieren die teilnehmenden Lebensmitteleinzelhändler über ihre Teilnahme an der Initiative Tierwohl auf Verpackungen, im Produktumfeld und an den Bedientheken. Im Video erfahren Sie, was die Kennzeichnung aussagt.

In diesem Video erklären wir Ihnen, wie die Initiative Tierwohl praktisch funktioniert und wie die Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenarbeiten.

Alfred Tigges ist mit seiner Schweinemast im nordrheinwestfälischen Möhnesee zertifiziertes Mitglied der Initiative Tierwohl. Im Video stellt der leidenschaftliche Landwirt seinen „Traumjob“ vor und erklärt, welche Tierwohl-Maßnahmen in seinem Betrieb zum Einsatz kommen.

Derzeit gibt es rund 3.000 geflügel- und schweinehaltende Betriebe, die für ein Erstaudit zugelassen wurden – also die erste Überprüfung der umgesetzten Tierwohl-Kriterien. In unserem neuen Video stellen wir Ihnen den Landwirtschaftsbetrieb der Familie Manthey im brandenburgischen Wentow vor und begleiten Auditor Dr. Jens Unrath bei der Überprüfung dieses Schweinemastbetriebes.

Aktuelles aus der Initiative

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Entwurf zur Zukunft der Initiative Tierwohl Schwein erarbeitet

Die Partner des Lebensmitteleinzelhandels, der Fleischwirtschaft und der Landwirtschaft haben einen Entwurf erarbeitet, wie die Initiative für schweinehaltende Betriebe ab 2018 ausgestalten sein soll. Dazu gehört die Anhebung der finanziellen Mittel von heute 65 Millionen auf 100 Millionen Euro, die Vereinheitlichung der von allen zu erfüllenden Kriterien und die Reduktion der Anzahl der zusätzlichen individuellen Auswahlkriterien.

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Die Kriterien der Initiative Tierwohl erklärt: Antibiotikamonitoring

Der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung ist ein wichtiges Mittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten. Dennoch sollte es nur dann eingesetzt werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Auch bei der Initiative Tierwohl ist der Antibiotikaeinsatz ein wichtiges Thema. Es gibt Grundanforderungen, die jeder Tierhalter umsetzen muss, um an der Initiative Tierwohl teilnehmen zu können.

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Der Schweinemastbetrieb des Landwirts Alfred Tigges aus Möhnesee ist zertifizierter Teilnehmer der Initiative Tierwohl. Eberzucht.

Rund 540 Betriebe können in die Initiative Tierwohl nachrücken

Durch zusätzliche Finanzmittel können 259 schweinehaltende Landwirte sowie 279 Betriebe mit Hähnchen- und Putenhaltung in die Initiative Tierwohl nachrücken. Damit befinden sich keine Geflügelhalter mehr auf der Warteliste. In Zukunft sollen weitere Betriebe von der Warteliste nachrücken können.

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Nachgefragt!

Dr Sabine Dippel

Nachgefragt! bei Dr. Sabine Dippel vom Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit

Dr. Sabine Dippel ist Wissenschaftlerin am Institut für Tierschutz und Tierhaltung des Friedrich-Loeffler-Instituts und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem Schwanzbeißen unter Schweinen. Im Interview spricht sie zu ersten Erkenntnissen.

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Stefan Kampa

Nachgefragt! bei Stefan Kampa, Schlachthof Mannheim

Stefan Kampa ist Geschäftsführer des Schlachthofes in Mannheim und nimmt mit seinem Betrieb an der Initiative Tierwohl teil. Im Interview spricht er über die Rolle der Schlachtbetriebe innerhalb der Initiative Tierwohl.

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Häufig gestellte Fragen zur Initiative

Das Fleisch, das aus an der Initiative teilnehmenden Betrieben stammt, wird seit Herbst 2015 unter anderem auch an den Lebensmitteleinzelhandel vertrieben.

Transparenz und lückenlose Kontrollen sind für den Erfolg der Initiative Tierwohl entscheidend. Daher prüfen unabhängige Zertifizierungsstellen in jährlichen, unangekündigten Kontrollen die Einhaltung der Tierwohlkriterien.

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Direkte Ansprechpartner und Kontaktinformationen für die Bereiche Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel finden Sie auf der Kontaktseite.