Zahlen und Fakten

Die Initiative Tierwohl in Zahlen

Am 1. Januar 2015 startete die Initiative Tierwohl, mit der sich Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmittelhandel sowie Gastronomie erstmalig gemeinsam für eine tiergerechtere und nachhaltigere Fleischerzeugung einsetzen. Seitdem ist viel geschehen und wir befinden uns in einem stetigen Prozess. Folgend finden Sie die wichtigsten aktuellen Zahlen und Fakten.

Stand der folgenden Zahlen: Juni 2022

Wie viele Tiere profitieren bereits von den Maßnahmen der Initiative Tierwohl?

Marktanteil der in der Initiative Tierwohl gehaltenen Tiere

Marktanteile Schwein und Geflügel

Audits

Die Einhaltung der Vorgaben ist für uns sehr wichtig. Daher überprüfen wir regelmäßig, ob die teilnehmenden Betriebe die Tierwohlkriterien ordnungsgemäß umsetzen. Jeder Betrieb in der Initiative Tierwohl wird zwei Mal jährlich kontrolliert – einmal in einem regulären Audit und einmal in einem völlig unangekündigtem Audit (Stallüberprüfung). Die Audits bestätigen, dass der überwiegende Teil der Landwirte die Maßnahmen korrekt umsetzt. Leider gibt es aber hin und wieder auch Betriebe, die gegen die Vorgaben verstoßen. Diese werden konsequent sanktioniert.

Wieviele Auditoren sind für die Initiative Tierwohl unterwegs?

Die häufigsten Gründe für das Nichtbestehen von Audits

Erläuterung

Putenmast: Tränkwassercheck
Tränkwasser- und Stallklimachecks finden ergänzend zu den Audits statt. 
Sauenhaltung: Allgemeine Haltungsanforderungen
Hierunter fällt unter anderem, dass das gesetzlich vorgeschriebene Beschäftigungsmaterial vorhanden sein muss.
Ferkelaufzucht: Gesundheitsplan
Dazu gehört der Nachweis von regelmäßigen tierärztlichen Untersuchungen sowie die Dokumentation von Verlustraten.

Wie viele Schlachtbetriebe gehören zur Initiative Tierwohl?

Wie viele Unternehmen aus dem Lebensmittelhandel und der Gastronomie sind Teil
der Initiative Tierwohl?

Aktuelles aus dem Magazin

Auf Herz und Lunge geprüft: Befunddatenerfassung am Schlachthof

In der Initiative Tierwohl spielen die Erhebung, Bewertung und Rückmeldung von Befunddaten aus der Schlachtung eine zentrale Rolle. Denn: Konkrete Befunde können wichtige Rückschlüsse auf das Wohlbefinden und die Gesundheit in der Haltung von Tieren liefern. Amtstierärzte in den Schlachtbetrieben erfassen beispielsweise Organe auf Auffälligkeiten oder die Unversehrtheit der Tiere und geben diese in einer […]Weiterlesen

Staatliche Tierhaltungskennzeichnung: Initiative Tierwohl zu den Plänen

Die Initiative Tierwohl (ITW) kommentiert die am 7. Juni 2022 vorgestellten Pläne des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Schaffung einer staatlichen Tierhaltungskennzeichnung. Auf einen Blick: Stufe ‚Stallhaltung + Platz‘ ist wichtiger Hebel für das Tierwohl in Deutschland Bei der Überprüfung der landwirtschaftlichen Betriebe müssen Staat und Wirtschaft an einem Strang ziehen Finanzierungskonzept muss […]Weiterlesen

Schokohasen im Futtertrog

Schokohasen, Nougateier oder Fondantküken: Mit den Ostertagen sind die Supermarktregale vollgepackt mit lauter süßen Köstlichkeiten – jeder Zentimeter wird genutzt. Das kann doch kein Mensch alles essen… Stimmt! Deswegen landet die sogenannte „Überschussware“, also nicht verkaufte Saisonartikel, oftmals auch im Futtertrog und bekommt im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft ein zweites Leben als Futtermittel. Denn: Auch […]Weiterlesen

Innovationspreis 2021: Drei Schweinehalter machen das Rennen

Am 7. April 2022 hat die Initiative Tierwohl zum dritten Mal den Innovationspreis Tierwohl verliehen. Dieses Jahr geht der Preis an die herausragenden Projekte von drei Schweinehaltern: An den „Schweine-Krankenwagen“, das Schweine-Haltungskonzept mit kombinierter Stall- und Freilandhaltung sowie das Stallsystem zum Erhalt des Ringelschwanzes. Die ITW verleiht den Innovationspreis Tierwohl jährlich für beeindruckende Leistungen, die […]Weiterlesen

Rinderhalter aufgepasst: Initiative Tierwohl jetzt auch für Rind!

Ab dem 15. März 2022 bietet die Initiative Tierwohl nun auch die Teilnahme für Rinderhalter an: Rinder- und Kälbermäster bekommen somit für die Verbesserung des Tierwohls in ihren Ställen eine angemessene Vergütung von den angeschlossenen Schlachtunternehmen und werden Teil des branchenweiten Bündnisses. Seit 2015 können bereits Schweine- und Geflügelhalter teilnehmen. Tierwohlmaßnahmen, die über dem gesetzlichen […]Weiterlesen

Highlights aus 6 Jahren und 2 Programmphasen

Die Initiative Tierwohl schaut auf 6 Jahre stetiger Weiterentwicklung zurück. Der großen Skepsis und hartnäckigen Kritik in der Anfangszeit ist ein hohes Maß an Akzeptanz gewichen. Als Programm der kleinen Schritte hat sich das Wirtschaftsbündnis zu dem erfolgreichsten und wirksamsten Anbieter für Schweine- und Geflügelhalter entwickelt, die mehr Tierwohl umsetzen wollen ohne dabei einen wirtschaftlichen […]Weiterlesen