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Tierwohllexikon Staubbaden

Staubbaden

Geflügel“badet“ gern in der Bodeneinstreu zur Körperpflege, es ist ein sogenanntes Komfortverhalten. Anschließend ordnen die Tiere das Gefieder wieder mit dem Schnabel.

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Raufutter Tierwohllexikon

Raufutter

Mit diesem Begriff ist Futter mit einem hohen Rohfasergehalt gemeint, wie Heu oder Stroh. Es kann die Tiergesundheit fördern und ist deshalb ein Wahlkriterium für Landwirte in der Initiative Tierwohl.

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Kloake Tierwohllexikon

Kloake

Bei der Kloake handelt es sich um einen Körperteil des Huhns. Es ist der Ausgang für Urin und Kot aber auch für das Ei.

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Beschaeftigungsmaterial Tierwohllexikon

Beschäftigungsmaterial

Gegen Langeweile oder Stress wird Schweinen, Hähnchen und Puten Beschäftigungsmaterial zur Verfügung gestellt. In den Anforderungen der Initiative Tierwohl handelt es sich um organisches, also verbrauchbares, Material wie Picksteine für Hähnchen sowie Puten und Hanfseile für Schweine.

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Belegung Tierwohllexikon

Belegung

Belegung bezeichnet die Befruchtung des weiblichen Schweins in der Sauenhaltung. Die Tragzeit dauert dann fast 4 Monate.

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Welschhahn Tierwohllexikon

Welschhahn

„Welschhahn“ ist einer der vielen Begriffe für das männliche Pendant der Pute in der Geflügelmast. Andere Begriffe sind etwa Truthahn, Truter oder Puter.

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Vorgriff Tierwohllexikon

Vorgriff

Beim Vorgriff geht es um das vorzeitige Fangen von Hähnchen. Ungefähr Einige Masthähnchen werden früher aus dem Stall geholt, als andere. So entsteht mehr Platz für die verbleibenden Tiere.

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VierterWeg Tierwohllexikon

Vierter Weg

Der vierte Weg bezeichnet eine Option zur Vermeidung der betäubungslosen Ferkelkastration. Ebermast, Impfung und Kastration bei Vollnarkose sind die in Deutschlang zugelassenen Alternativen. Der sogenannte vierte Wegbeschreibt die örtliche Betäubung zur Kastration, die vom Landwirt verabreicht wird. Dieser vierte Weg ist derzeit nicht erlaubt.

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Veredelung Tierwohllexikon

Veredelung

Als Veredelung wird in der Landwirtschaft die Umwandlung in ein höherwertiges Produkt bezeichnet. Konkret wird darunter die Schweine- und Geflügelmast sowie die Eiererzeugung verstanden.

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Tretakt Tierwohllexikon

Tretakt

Der Tretakt bezeichnet den Akt der Paarung bei Geflügel.

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Rausche Tierwohllexikon

Rausche

Die Rausche bezeichnet die Empfangsbereitschaft des weiblichen Schweins. Alle 20-21 Tage ist die Sau für 40-60 Stunden in der Rausche.

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Phantom Tierwohllexikon

Phantom

Das Phantom simuliert eine Sau, auf die Besamungseber beim Absamen aufspringen. Das dabei abgefangene Sperma wird für die künstliche Befruchtung von Sauen genutzt.

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Paddel Tierwohllexikon

Paddel

Den Paddel kann der Landwirt als Hilfsmittel verwenden, um seine Tiere in eine bestimmte Richtung zu treiben. Es sieht aus wie eine übergroße Fliegenklatsche. Man nutzt es zum Beispiel beim umtreiben der Tiere  in einen anderen Stallbereich.

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Natursprung Tierwohllexikon

Natursprung

Der Begriff bezeichnet die natürliche Art der Begattung eines weiblichen Schweins durch den Eber.

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Naemlichkeit Tierwohllexikon

Nämlichkeit

Nämliche Ware ist zu einem definierten Warenstrom zugehörig. Das heißt, sie ist zurückverfolgbar. Bei der Initiative Tierwohl bedeutet dies, dass Produkte mit einem Siegel gekennzeichnet werden können und der Verbraucher im Laden somit Fleisch aus ITW Betrieben erkennen kann.

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Laeufer Tierwohllexikon

Läufer

Läufer bezeichnet eine bestimmte Altersgruppe in der Schweineproduktion. Bis zum Gewicht von 25 kg werden Schweine „Ferkel“ genannt, zwischen 25 und 50 kg „Läufer“. Ältere und damit schwerere Tiere sind dann Mastschweine.

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Keule Tierwohllexikon

Keule

Die Hühnerkeule oder einfach nur Keule oder Schlegel ist ein Teilstück vom Huhn, das am oberen Hinterbein sitzt.

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Hybridhuhn Tierwohllexikon

Hybridhuhn

Legehennen oder auch Masthähnchen, die Kreuzungen verschiedener, eng verwandter Linien sind, werden Hybridhühner genannt. Durch die sorgfältig ausgewählten Eltern haben die Küken mit Gewissheit gewünschte Eigenschaften. So setzt ein Masthähnchen schnell Fleisch an, während Legehennen besonders viele Eier legen können. Hybridhühner sind Legehennen oder Masthähnchen, deren Vorfahren relativ eng verwandt sind.

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Hauer Tierwohllexikon

Hauer

Hauer werden die hervorstehenden Eckzähne von Schweinen genannt. Sie sind wurzellos und wachsen ständig nach. Bei männlichen Tieren sind diese Zähne deutlich ausgeprägter.

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Farbenschlaege Tierwohllexikon

Farbenschläge

Bei Puten unterscheidet man verschiedene Rassen, die man auch Farbenschläge nennt.

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Abferkeln Tierwohllexikon

Abferkeln

Der Geburtsvorgang bei Schweinen wird als abferkeln oder ferkeln bezeichnet. Die Tragzeit beträgt 3 Monate 3 Wochen 3 Tage. Die Sau zieht im Durchschnitt pro Wurf 10-12- Ferkel groß.

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Schinken Initiative Tierwohl

Schinken

Im Bereich der Fleischproduktion bezeichnet „Schinken“ den ganzen hinteren Beckenbereich einer Schweinehälfte. Aus dem Schinken lassen sich vier Teilstücke schneiden: Oberschale, Unterschale, Nussschinken und Schinkenspeck.

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Antibiotikamonitoring Kriterium Initiative Tierwohl

Antibiotikamonitoring

(Synonym: Überwachung der Antibiotikaabgabe)
Die lückenlose Dokumentation aller den Tieren verabreichten Antibiotika.

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Tierwohlentgelt Initiative Tierwohl

Tierwohlentgelt

(Synonym: Förderbetrag)
Das Tierwohlentgelt bezeichnet die finanziellen Mittel, mit denen die teilnehmenden Betriebe durch die Initiative Tierwohl für die Umsetzung von Tierwohlkriterien unterstützt werden. Die Höhe richtet sich nach der Anzahl der Tiere und nach der Art und Anzahl umgesetzter Kriterien.

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Spielzeug fuer Tiere Tierwohlkriterien

Spielzeug für Tiere

Bei der Initiative Tierwohl sind damit Gegenstände aus organischem Material gemeint, mit dem die Tiere spielen und auf dem sie herumkauen können. Beispielsweise Stricke und Holzklötze.

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Schlachtbefunddatenprogramm

Schlachtbefunddatenprogramm

Im Rahmen dieses Programms erfassen Amtstierärzte in den Schlachtbetrieben Informationen über den Zustand der angelieferten Tiere in einer Datenbank. Hierzu werden bspw. Organe auf Auffälligkeiten oder die Unversehrtheit der Tiere untersucht. Bis Ende 2017 wurden bereits Schlachtbefunddaten zu mehr als 114 Mio. Tieren erfasst. Aus den Daten lassen sich Rückschlüsse auf die Tiergesundheit in den Betrieben ziehen.

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QS Qualitätssicherung

Qualität und Sicherheit

QS ist ein Prüfsystem für Lebensmittel vom Stall bzw. Feld bis hin zum Einzelhandel mit dem Ziel, die Lebensmittelqualität flächendeckend zu gewährleisten.

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Mikroklimabereich Tierwohllexikon

Mikroklimabereich

Ein begrenzter Bereich, in dem ein anderes Klima herrscht als im Rest des Stalls. Zum Beispiel eine wärmere Rückzugsmöglichkeit für Ferkel.

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Hähnchen Tierwohllexikon

Hähnchen

Die Bezeichnung für Hühner in der Fleischproduktion.

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Fussballengesundheit Initiative Tierwohl

Fußballengesundheit

Die Füße und Fußballen von Hähnchen und Puten sind sehr sensible Körperstellen, die sich leicht entzünden können. Für das Wohlbefinden des Tieres ist es deshalb wichtig, dass diese gesund sind. Um Verletzungen vorzubeugen nutzen Landwirte in der Initiative Tierwohl Einstreu für den Stallboden.

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Fleischwirtschaft

Fleischwirtschaft

(Synonym: Schlachtbetriebe) Sammelbezeichnung für alle Betriebe, die sich um die Schlachtung von Tieren kümmern.

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Einstreu Tierwohllexikon

Einstreu

Eine Mischung aus Heu, Stroh und weiteren landwirtschaftliche Nebenprodukten. Sie deckt den Stallboden in der Geflügelhaltung ab und nimmt die Ausscheidungen der Tiere auf und sorgt für eine bessere Fußballengesundheit.

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